Peter Protschka, geboren 1977 in Köln, gilt als einer der vielseitigsten europäischen Trompetensolisten seiner Generation. 

Er ist seit seinem Jazzdiplom an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim 2003 auf der deutschen und europäischen Szene als Jazzsolist vor allem mit eigenen Gruppen, aber auch als gefragter Sideman aktiv. 2005 absolvierte er ein Jazzkonzertexamen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2000 schreibt er auch Musik für seine Formationen, die sich am amerikanischen Postbop-Idiom orientieren, aber immer eine sehr persönliche europäische Note aufweisen.

Seit 2006 erscheinen regelmäßig Veröffentlichungen mit Protschka als Leader oder Sideman mit Musikern wie Paul Heller, Dejan Terzic, Thomas Stabenow oder Rainer Böhm . In seinen Bands sind auch live und im Studio immer wieder europäische und amerikanische Musiker wie Jürgen Seefelder, Christian Ramond, Paul Heller, Tony Lakatos, Martin Sasse und der amerikanische in Paris lebende Tenorsaxophonist Rick Margitza zu hören. Mit Letzterem verbindet Protschka inzwischen eine langjährige Zusammenarbeit in seinem jährlich europaweit tourenden Jazzquintett, dem “Peter Protschka Quintet”. 2004 wurde Protschka mit dem Jazzstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet. 2009 erschienen drei seiner Kompositionen im German Book Vol. 1., einer ausgewählten Sammlung deutscher zeitgenössischer Jazzkompositionen.

2010 erwarb er zudem einen Master of Music im Fach Barocktrompete an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Entsprechend bewegt er sich seitdem auch im Spannungsfeld zwischen europäischer Klassik und Jazz, beschäftigt sich mit Alter Musik auf historischen Instrumenten und ist hier auch mit exponierten Orchestern und namhaften Volkalsolisten der Alten Musik Szene zu erleben.

Mit dem süddeutschen Pianisten und Organisten Clemens Orth, der seit vielen in Köln lebt, ist er auch im Quartett mit der eigenen Band “Organic Universe” oder auch im Duo mit Kirchenorgel zu hören.

Referenzen: Leverkusener Jazztage; Dresdner Jazztage; Düsseldorfer Jazzrally; Villette Jazzfestival Paris; Jazz and Joy Worms; Acht Brücken Köln; Idstein Jazzfestival; Mannheimer Morgen Jazzfestival; Musik in den Häusern der Stadt, Köln; Jazzfestival Hürth; Kölner Philharmonie; Tonhalle Düsseldorf; zahlreiche namhafte Jazzclubs im deutschsprachigen Raum (Bird´s Eye Basel, Jazzkeller Frankfurt, A- Trane Berlin, Fatjazz Hamburg und viele mehr)